Die Grünen hoffen sehnlichst darauf, dass das Klima, oder – wie sie behaupten: «die Klimakatastrophe», im 2027 erneut zum beherrschenden Wahlkampfthema wird. Es wird wohl bei der Hoffnung bleiben. Denn so langsam keimt die Einsicht auch in unserem Land, dass die Investitionen in eine klimaresistente Infrastruktur, in erträgliche Wohnungen, Spitäler, Heime und Schulen, im Moment das Wichtige wie das Machbare sind.
Denn selbst wenn die Schweiz ab sofort kein einziges Mikrogramm CO2 mehr ausstossen würde, würde das am Weltklima absolut rein gar nichts ändern. Viel zu marginal ist unser Anteil am weltweiten Ausstoss. Das heisst nicht, dass wir nichts für die Umwelt tun sollen. Zuvorderst steht aber auch hier die Eigenverantwortung. Das Aareufer zum Beispiel von Thun bis Koblenz muss nicht jedes Sommer-Wochenende vermüllt werden. Ganz zu schweigen, von dem, was direkt im Wasser landet – die Rechenputzer in den Kraftwerken können ein schmutziges Lied davon singen. Und dies ist nur eines von leider sehr vielen Beispielen. Selbst auf Spielplätzen werden – trotz grosser Gefahr für Kleinkinder – Zigarrenkippen noch immer achtlos auf den Boden geworfen.
Hier beginnt Umweltschutz – bei uns selbst und nicht
bei den Anderen. Wenn die GPS-Präsidentin feststellt: « Klimaanlagen ändern
nichts am Klima,» kann kein vernünftiger Mensch das negieren. Aber Klimaanlagen
sind für unsere Zukunft nunmal wichtig. Für alle vulnerablen Menschen sogar
überlebenswichtig. Strassenkleberinnen, die zu längeren Fahrtwegen führen,
ändern rein gar nichts am Klima. Und Protestdemos, nach denen mit viel
Chemie/Lösungsmittel die Hausfassaden gereinigt werden müssen, tragen auch nicht
zu einem besseren Klima bei – im Gegenteil.
Die Herausforderung des Tages ist nicht die, das Klima zu ändern, sondern die, uns an die neuen Gegebenheiten anzupassen. Bisher hat Linksgrün dazu noch rein gar nichts beigetragen. Im Gegenteil: Stauseeprojekte zum Beispiel, die für unsere künftige Wasserversorgung überlebenswichtig wären, werden konsequent bekämpft, um Jahrzehnte verzögert und verhindert.
Damit entlarven sich die Klimaschreier als Realitätsverweigerer. Denn die Realität verlangt nach konkretem zügigem Handeln. Nicht unnütze Diskussionen im Weltklimarat bringen uns weiter, zu denen Dutzende per Flieger anreisen, sondern Massnahmen zugunsten der Menschen. Im Hier und Jetzt.
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