Sonntag, 1. November 2026

Das böse ES der SRG

Originalton SRG an diesem Sonntag: «Es kam zu Ausschreitungen. – Polizisten wurden verletzt.»

Liebe SRG-Linke

Falls ihr das noch nicht selber gemerkt habt: Das böse ES gibt es nicht. Es waren Krawallanten, Linksextreme, Terroristen, Antisemiten und Kriminelle, welche ein Interesse daran haben, den Staat zu schwächen, die bestehende Ordnung zu zerstören und ihrer kriminelle Lust auf Gewalt zu frönen. Sie alle zerstören das Hab und Gut anderer, stehlen schamlos, was ihnen nicht gehört, und wenden gegen Andersdenkende und die Polizei Gewalt an.

Die Schweiz ist eine Demokratie. Eine reibungslos funktionierende direkte Demokratie, wie es sie in dieser Form weltweit kaum ein zweites Mal gibt. Demokratische Möglichkeiten, Veränderungen herbeizuführen, gibt es viele. In einer Demokratie hat jedoch die Volksmehrheit das Sagen. Nicht etwa irgendwelche Minderheiten. Hier besteht kein Platz für gewaltbereite Minderheiten, die diktatorisch über die Mehrheit bestimmen und herrschen wollen.

Von der SRG und ihren Verantwortlichen wäre endlich einmal etwas Vernunft und weniger linke Ideologie zu erwarten. Eine Vernunft und ein journalistischer Professionalismus, der in der ersten Ausbildungsstunde gelernt hat, dass es weder «man» noch «es» gibt in der Berichterstattung. Menschen handeln – und die sind so konkret wie ihr Handeln. Und sie sind im Guten wie im Bösen zu benennen. Das allein ist professioneller Journalismus, das ist Transparenz, wie sie von einem öffentlich-rechtlichen Sender erwartet werden muss. War etwa kein einziger SRG-Journalist vor Ort, um sachlich und distanziert berichten zu können, dass der Sender sich in das «Es» flüchten muss? Oder ist das allein der Schonung der linksextremen Kriminellen zu verdanken?

Die SRG schafft sich nicht ab, weil sie ein klitzekleinwenig sparen und vom Luxus ein wenig abgeben muss. Die SRG schafft sich ab, wenn sie derart miserablen Journalismus bietet, wie dies an diesem Wochenende (leider einmal mehr) der Fall war.

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