Die 26 Schweizer Kanton erarbeiten im Moment Unterlagen für den Umgang der KI in der Schule. Der Kanton Solothurn – er wird nicht der einzige sein – hat die Arbeit in weiten Teilen an die einzelnen Schulgemeinden delegiert.
Aus föderalistischer Sicht – besonders aus der Sicht des 19. Jahrhunderts – mag das Sinn machen. Macht es aber auch Sinn im 21. Jahrhundert? Schweizweit gibt es aktuell mehr als 2100 Gemeinden. In rund 2000 Schulgemeinden werden nun also Konzepte erarbeitet und Regeln geschaffen – rund 2000 mal sind es etwas andere Konzepte, etwas andere Regeln. Sie sollen die Antwort auf die für alle Schulen gleiche Herausforderung sein.
Hier werden viel Zeit und noch mehr Steuergelder ausgegeben,
um landauf und -ab die gleiche Aufgabe zu lösen. Kann das tatsächlich der (Schul-)Weisheit
letzter Schluss sein? Würde denn ein Unternehmen, nehmen wir als Beispiel das
orange M oder Coop: würden diese, um den Umgang mit einer aktuellen
Herausforderung zu regeln, mehr als 2000 Arbeitsgruppen bilden, um lokal zu
2000 je leicht verschiedenen Ergebnissen zu gelangen? Der Aufwand wäre viel zu
gross – und das Resultat wäre unbefriedigend, weil (zu) uneinheitlich.
Auf genau solche Vorgehensweisen wie die vorliegende kommen jeweils nur Politik und Verwaltung. Warum eigentlich? Aus Spargründen wohl nicht...
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